Die Welt gehört in Kinderhände
dem Trübsinn ein Ende.
Diese Zeilen stammen aus einem durchaus bekannten Lied von Herbert Grönemeyer und sie fallen mir immer ein, wenn ich an den Vortrag der re:publica 13 denke, der mich am meisten berührt hat und mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Nun ist die rp13 schon fast zwei Wochen her, aber es geht mir nicht aus dem Kopf. Und es ist auch gut so.
Eigentlich wollten Johnny und Tanja Haeusler ja etwas zu ihrem Buch erzählen. Aber stattdessen haben sie eine knappe viertel Stunde sich den ganzen Frust von der Seele gesprochen. Und ich musste ihnen bei jedem Wort zustimmen.
Im Grunde war ihre Aussage, dass wir akzeptieren sollten, dass die Abenteuerspielplätze der Jugend heute nicht mehr Bäume, Baustellen, Schrottcontainer oder dergleichen sind, sondern Youtube, Facebook und Co.. Und unsere Aufgabe, als die Erfahrenen Erwachsenen, ist nicht, sie davor zu beschützen indem wir es ihnen verbieten und sie versuchen in unsere Welt zu pressen. Nein! Unsere Aufgabe ist es, diese Welten gemeinsam mit ihnen zu erforschen, sie zu ermutigen Dinge zu lernen, ihnen zu helfen und sie dafür zu loben, was sie können. Auch wenn wir es manchmal nicht verstehen.
Die Kinder werden keine Mofas mehr vom Schrott holen und sie in mühevoller Kleinarbeit versuchen zum laufen zu bringen. Sie werden komplette Youtube Channels in noch mühevoller Arbeit aufbauen, weil es ihrer Generation entspricht. Und das ist auch gut.
Unser kleiner ist noch weit von der Schule und den damit verbundenen Problemen entfernt. Aber ich bekomme schon heute Angst davor, wenn wir es nicht schaffen unsere Denkweisen anzupassen.
Das anschauen der 13 Minuten Rant der Familie Spreeblick sind Pflicht!






Ich habe mich, dank Tipp von André, mal auf