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re:publica 14 – Tag 1

Der erste von drei grandiosen Tagen ist rum. Und mir ist etwas passiert, dass ich die Jahre vorher nicht hatte. Ich habe in den falschen Sessions gesessen. Entweder liegt es an mir oder die Veranstaltung ist mittlerweile so groß, dass die Qualität leidet. Gestern war einiges dabei, was nicht zur eigentlichen Beschreibung passte, Inhaltlich zu oberflächlich war oder einfach schlecht vorgetragen wurde. Ich hoffe jetzt mal auf Tag 2. Dafür waren die Gespräche mit den Menschen umso wertvoller.

Auf gehts.

 

Die Welt gehört in Kinderhände

dem Trübsinn ein Ende.

Diese Zeilen stammen aus einem durchaus bekannten Lied von Herbert Grönemeyer und sie fallen mir immer ein, wenn ich an den Vortrag der re:publica 13 denke, der mich am meisten berührt hat und mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist. Nun ist die rp13 schon fast zwei Wochen her, aber es geht mir nicht aus dem Kopf. Und es ist auch gut so.

Eigentlich wollten Johnny und Tanja Haeusler ja etwas zu ihrem Buch erzählen. Aber stattdessen haben sie eine knappe viertel Stunde sich den ganzen Frust von der Seele gesprochen. Und ich musste ihnen bei jedem Wort zustimmen.

Im Grunde war ihre Aussage, dass wir akzeptieren sollten, dass die Abenteuerspielplätze der Jugend heute nicht mehr Bäume, Baustellen, Schrottcontainer oder dergleichen sind, sondern Youtube, Facebook und Co.. Und unsere Aufgabe, als die Erfahrenen Erwachsenen, ist nicht, sie davor zu beschützen indem wir es ihnen verbieten und sie versuchen in unsere Welt zu pressen. Nein! Unsere Aufgabe ist es, diese Welten gemeinsam mit ihnen zu erforschen, sie zu ermutigen Dinge zu lernen, ihnen zu helfen und sie dafür zu loben, was sie können. Auch wenn wir es manchmal nicht verstehen.

Die Kinder werden keine Mofas mehr vom Schrott holen und sie in mühevoller Kleinarbeit versuchen zum laufen zu bringen. Sie werden komplette Youtube Channels in noch mühevoller Arbeit aufbauen, weil es ihrer Generation entspricht. Und das ist auch gut.

Unser kleiner ist noch weit von der Schule und den damit verbundenen Problemen entfernt. Aber ich bekomme schon heute Angst davor, wenn wir es nicht schaffen unsere Denkweisen anzupassen.

Das anschauen der 13 Minuten Rant der Familie Spreeblick sind Pflicht!

#rp13 – Gedanken zu Tag 2

Tag 2 war wieder voller reichhaltiger Vorträge und Eindrücke.

Begonnen hat es mit einem Vortrag von Tim Pritlove zu Radio Universell. Ein Muss für jeden Podcaster und gut zu sehen, was sich da alles tut.

Besonders hängen geblieben ist der Rang von Johnny und Tanja Haeusler darüber, wie man mit dieser Internet-Jugend umgeht. Warum versuchen wir krampfhaft die Jungen Menschen in etwas zu zwängen, in das Sie eigentlich gar nicht hinein gehören. Warum passen wir uns nicht auch mal an. Ich empfehle jedem sich die Aufführungen hier noch mal anzuschauen.

Zum Ende wurde noch mal der Kampf zwischen Analog und Digital aufgedröselt. Fazit: Kontraste sind wichtig und es geht nicht ohne den anderen.

Auf zu Tag 3!

 

#rp13 – Gedanken zu Tag 1

Der erste Tag der re:publica 13 ist jetzt schon ein paar Stunden rum und mittlerweile hat der Tag 2 schon begonnen. Ein paar Gedanken zu Tag 1 will ich aber dann doch noch los werden.

Ein Satz der bei mir hängen geblieben ist lautet “Wikis funktionieren in unternehmen, aber nicht nach dem Prinzip der Wikipedia.”. Dieser Satz stammt von Anja Ebersbach, von der Wikimedia Deutschland Gesellschaft. Sie hat recht. Wir versuchen seit Jahren Wikis in der Form der Wikipedia im Unternehmen an den Start zu bekommen. Aber dieses Modell ist einfach nicht übertragbar.

Der zweite wichtige Inhalt der bei hängen geblieben ist, ist der Vortrag von Gunter Dueck, der zu weniger Diskussion und mehr Diskurs aufgerufen hat. Weniger Reden, mehr an Lösungen arbeiten. Passt für mich.

Und der dritter und ebenso wichtige Aspekt: Man sollte Sich Gedanken machen, was mit dem ganzen kram den man ins Netz pumpt passiert, wenn man mal nicht mehr auf dieser Welt ist. Kann man sich ja mal Gedanken machen.

In diesem Sinne, Eutelsat!

Dennis

Die Fotos sind mehr oder weniger spontan entstanden. Kurz vor dem verlassen des Büro ist mir die Art aufgefallen, wie das Licht durch die Bürofenster fällt. Leider keine Kamera dabei gehabt. Also habe ich diese am nächsten Tag eingepackt. Dann nur noch den richtigen Moment abgepasst, einen Kollegen an die richtige Stelle platziert und drei mal abgedrückt.
Wirklich gefallen hat mir nur ein Bild und da konnte ich mich nicht zwischen Farbe und Schwarz-Weiß entscheiden. Also gibt es beides.

Tipps was ich besser machen kann und sonstige Kommentare sind ausdrücklich gewünscht :-)

Dennis I

 

Dennis II