Am Wochenende war mal wieder BarCamp Zeit und es sind neben vielen tollen Gesprächen, einigen spannenden Sessions und neuen Serienvorschlägen, ein paar Fotos geblieben.
Alternativ gibt es die Bilder auch direkt bei flickr
Im Urlaub in der vorletzten Woche, habe ich mal mit ein paar Belichtungsreichen gespielt. Jeweils drei Bilder. Alle Aufnahmen habe ich frei aus der Hand geschossen und fast ausschließlich mit Nik HDR Efex Pro bearbeitet. Bis auf die eine Fliege die mir vor die Linse geflogen ist. Die hab ich mit Lightroom raus gestempelt.
Für den Anfang finde ich die nicht schlecht. Eure Meinung?
Tolles Wetter, Freunde besuchen, mit den Kindern spazieren gehen. So soll ein Wochenende sein. Mit dabei die Kamera mit dem 50mm. Als ich dann den tollen Milan und die Rehe im Feld gesehen habe, hab ich mich ein wenig, nein, ein wenig mehr geärgert, dass ich das Tele nicht mit hatte. Aber der Segelflieger über uns hat mich ein wenig entschädigt.
Ich habe diesmal bewusst mit einer etwas dunkleren S/W Bearbeitung gespielt. Was meint ihr?
Zeit mit der Familie verbringen, Waffel essen, Fotos machen. Genau die Dinge, die man an seinem Jahrestag machen möchte.
Am Wochenende habe ich das gute Wetter genutzt und mal ein paar Frühlingsbilder gemacht. die Makroaufnahmen habe ich mit dem 70-200 f/4L + Zwischenring gemacht.
Welches findet ihr am schönsten?
Vor mittlerweile bestimmt gut 2 Wochen, hat der Fish in seinem Blog zu einem Gewinnspiel aufgerufen. Gegen Einsenden eine Fotos, konnten man, wenn die Glücksfee einem holt ist, einen Original @fischimglas Button gewinnen.
Die Glücksfee war mir holt! Der Button hat auch schon seinen Platz an meinem R-Strap eingenommen.
Eigentlich wollte ich ein völlig anderes Bild machen, aber wie das halt so ist, man vertut sich dann schon mal was die Termine angeht. Dann muss es schnell gehen. Aber die spontanen Ideen sind ja oftmals die besten.
Eingereicht habe ich dann folgendes Bild.
Ich möchte hier mal die Gelegenheit Nutzen und auch das Original Bild zeigen und kurz die Bearbeitungspunkte zu beschreiben.
- freigestellt. Ränder stören doch nur
- Kontraste rauf
- Helle Töne rauf, dafür Lichte rund Dunkle Töne runter
- einen Verlaufsfilter im Vordergrund
- Schärfen und die Luminanzglättung was rauf
- das Lichtschwert nachzeichnen und heller einfärben
- Orange ein wenig raus genommen
- Vignette, aber leicht
Und das war es dann auch schon. Entstanden aus einer Spontanen Idee und fixe Nachbearbeitung. Gefällt mir immer noch.
Hier dann noch die Bilder zum PhotoCamp 2010 aus Köln. Ich muss dazu sagen, ich war diesmal etwas faul und habe ein paar Presets verwendet. Besonders angetan hat es mir diesmal das Ultimate Fighter Preset von Lightroom Killer Tips.
Leider waren einiges Bilder etwas unscharf oder zu Dunkel, weil ich aufgrund der Lichtverhältnisse entweder die ISO zu niedrig hatte oder die Belichtungszeit zu lang *gnarf*. Das nächste mal dann doch mit mehr Blitz.
Im letzten Urlaub habe ich mein iphone als Geotagger missbraucht. Das ging eigentlich ganz gut, bis darauf das der Akku nach 5 Stunden leer war und in der Zeit keine andere Aktion damit möglich war.
Nach diesen Erfahrungen habe ich lange nach einer preiswerten Zubehör Alternative für meine EOS 400D gesucht. Gefunden habe ich eine Dank Twitter. Den Geotagger der Firma Bilora.
Der Geotagger wird in den Blitzschuh der Kamera gesteckt und speichert immer beim auslösen die Daten. Da nur die reinen Rohdaten gespeichert werden, geht dies auch bei Serienaufnahmen sehr zügig. Da ich den Finger gerne mal länger auf dem Auslöser lasse, ist das für mich sehr praktisch.
Am PC werden dann die Rohdaten mit den Daten in einer Datenbank abgeglichen und daraus die GPS Koordinaten erstellt. Das Programm dazu wird sowohl für Win als auch für Mac mitgeliefert. Sehenswürdigkeiten können auch in den Metadaten gespeichert werden.
Getestet habe ich den Geotagger in einem einwöchigen Eifelurlaub und bin absolut zufrieden. Für einen aktuellen Preis von um die 80€ gehört der Geotagger ab sofort zu meiner Standard Fotoausrüstung.
Kaufen bei Amazon (Affiliate Link): Bilora Geotagger 118 Photo-GPS (Blitzschuh-Aufnahme)
Geotagger from Ruesseltier on Vimeo.
Infiziert vom Virus der HD Videos (danke an Mika und ifranz
) habe ich mir vor ein paar Wochen eine neue Kompakt Kamera gekauft, die Videos in 720p aufnehmen kann. Nach der Testzeit kann ich Euch das gute Stück heute ruhigem Gewissens mit ein paar Einschränkungen empfehlen.
Dank der Canon typischen einfachen Bedienung befindet sich die Kamera mit große Freude seit der ersten Minute bei mir im Einsatz. Das mit der Kamera aufgenommene Material beläuft sich schon seit längerer Zeit auf einen zweitstelligen GB Bereich (ich denke das sagt viel aus). Technisch kann man an dem Gerät nicht viel aussetzen. Auf dem Display kann man alle Details gut erkennen uns es ist mit 3 Zoll ausreichend groß. Der Zoom reagiert genau und die Menütasten sind passend angeordnet. Manchmal ist der Autozoom etwas langsam und die Kamera wählt im Auto-Modus ab und an mal das falsche Programm aus. Was die Aufnahmemodi angeht, hat man eine große Programmauswahl (Auto, Programmautomatik (P), Porträt, Nacht, Kinder und Haustiere, Innenaufnahme, Sonnenuntergang, Creative Light Effect („Kreativer Lichteffekt“), Feuerwerk, Long-Shutter, Strand, Aquarium, Laub, Schnee, ISO 3.200¹, Digital Makro, Zoom Blur (Linseneffekt), Farbakzent, Farbwechsel, Panorama-Assistent, Movie). Der eingebaute Blitz sorgt für eine gute Ausleuchtung bei aufnahmen mit schlechten Lichtverhältnissen.
Ein paar Testfotos findet ihr hier (allerdings auf 900×675 Pixel verkleinert).
Für die Videoaufnahmen kann man zwischen VGA in 640×480 und 320×240 und HD 720p wählen. Die Qualität der Videoaufnahmen ist generell sehr gut, bei schlechten Lichtverhältnissen aber manchmal etwas pixelig. Im Gegensatz zu den vielen anderen HD Kameras kann man hier für die Aufnahmen sogar den optischen Zoom nutzen, muss ihn allerdings vor der Aufnahme einstellen. Während der Aufnahme steht der digitale Zoom zur Verfügung. Dafür kann man sich die Videos dank HDMI Schnittstelle und mitgeliefertem Kabel direkt am LCD Fernsehern ansehen. Der Ton während der Aufnahme ist gut. Allerdings ist das Mikro auf der Oberseite, wodurch man es beim halten der Kamera mit zwei Händen schnell einmal verdeckt.
Strom bekommt die Kamera durch einen Canon Akku, der nach seiner ersten kompletten Aufladung eine sehr gute Laufzeit zeigt. Hier noch mal alle meine Punkte in der Übersicht:
+ HDMI Schnittstelle und mitgeliefertes HDMI Kabel
+ Canon typische einfache Bedienung
+ lange Akkulaufzeit
+ gute Mikro
- Optischer Zoom funktioniert nur bedingt bei Filmaufnahmen
- manchmal Falsche Programmauswahl im Automodus
- leider nur Canon Akku und keine normalen Batterien möglich
- Mikro auf der Oberseite wird leicht verdeckt
Natürlich habe ich dazu auch noch einen kleinen Film für euch zusammen geschnitten.
Test Canon IXUS 990 IS from Ruesseltier on Vimeo.