Vor einiger Zeit hat Kodak über Twitter einen Test der Kodak Easyshare M531 verlost. Ich habe mich darauf hin spontan gemeldet und Glück gehabt. Nun habe ich das gute Stück seit etwa 5 Wochen und kann einen, wie ich denke, recht guten Überblick geben
Wie sieht sie aus?
Das gute Stück besteht vorwiegend aus Plastik. Ist bei einer Kompaktkamera in dem Preissegment aber auch nicht viel anders zu erwarten. Trotzdem wirkt sie nicht billig. Sie ist zweifarbig gehalten. Entweder in schwarz/rot oder in schwarz/grau (carbon), so wie das Testmodel.
Auf der Rückseite befindet sich ein angenehmes 2,7″ Display, ein Knopf für das betätigen des 3fach Zoom, ein Steuerkreuz für die Menüführung und der Kodak typische Share-Button.
Auf der Oberseite sind der Auslöser, der Knopf zum umschalten zwischen Foto und Video, die Blitzauswahl und der Ein/Aus Schalter.
Wie fast sie sich an?
Aufgrund des Plastikgehäuse ist sie sehr leicht, was es einem erleichtert, die Kamera ruhig zu halten. Sie wird nach rechts hin etwas dicker, so das sie sich gut halten lässt. Der Knopf für den Zoom ist ideal angebracht und eine sehr gute Einhandbedienung somit möglich.
Was ist alles dabei?
KODAK EASYSHARE M531 Digitalkamera
KODAK Li-Ionen-Akku KLIC-7006
KODAK Netzteil mit USB Ausgang für das Aufladen des Akkus in der Kamera
Trageschlaufe
USB-Kabel
Benutzerhandbuch
Was kann sie?
Die Specs-Liste ist recht lang und auf der Kodak Seite nachzulesen. Ich möchte sie hier ungern im einzelnen aufführen.
Wir haben Sie im Test gegen die im Haushalt vorhandene Canon IXUS 100 IS laufen lassen. Im direkten Vergleich wirkt die Canon wertiger, liegt aber im Preis auch um einiges höher.
Mit ihren 21 Programmen, deckt sie eine große Vielfalt von Situationen ab.
Leider macht Sie keine HD-Videos sondern nur 640×380 mit 30 Bildern pro Sekunde.
Mit dem eingebauten Share-Button kann man die Kamera an den Computer anschließen und durch drücken die Bilder z.B. direkt auf facebook oder flickr posten oder sie per Mail verschicken. Natürlich nur die zuvor markierten Bilder. Da ich ungern Bilder ohne Nachbearbeitung raus gebe, habe ich es nicht getestet.
Wie sehen die Bilder aus? Hier einige Vergleichsbilder. Links die Kodak und rechts die Canon.
Was sofort auffällt ist, das bei schlechten Lichtverhältnissen, ohne Blitz die ISO Einstellungen im P Modus zur gering sind und die Bilder aufgrund der daraus resultierenden langen Belichtungszeit verwackeln oder die Farbtemperatur zu hoch wird.
Bei den Aufnahmen bei Tageslicht spielt sie ihre vollen 14MP aus und macht knackige Bilder. Lediglich bei voll ausgefahrenem Zoom entsteht ein leichtes rauschen.
Auch bei Makrofotos macht die Kamera einen guten Eindruck. Die Automatische Gesichtserkennung habe ich mal angetestet und sie hat leidlich funktioniert.
Was kostet sie denn?
Wie gesagt vergleiche ich die Kodak mit der Canon und da hat sie einen absoluten Preisvorteil. Ich nehme hier mal die Preise von Amazon und da kostet die Kodak ca. 77€ und die Canon ca. 220€
Fazit
Die Kodak M531 richtet sich aus meiner Sicht am ehesten an Fotoeinsteiger oder jemand der einfach gerne eine Kompaktkamera in der Jackentasche hat um einen Schnappschuss zu machen. Die Programme decken eine großen Spielraum ab und man kann auch manuell noch ein paar Kleinigkeiten einstellen.
Wer auch gerne mal Videos aufnehmen möchte, der sollte sich dann eher eine Kamera wie die Canon anschauen oder die Kodak Playsport in die andere Jackentasche packen.
Und zum Abschluss sucht die M531 noch ein neues zu Hause. In Absprache mit Kodak darf ich das gute Stück verlosen. Und weil es hier um Fotografie geht und gerade die Adventszeit begonnen hat, will ich eure Adventsschnappschüsse sehen. Postet einfach bis 06.12. 15 Uhr einen Link zu eurem Foto in den Kommentaren. Das Zufallsprinzip wird dann aus allen Kommentaren einen Sieger oder eine Siegerin auswählen. Teilnahme wie immer ohne Gewähr.
Update I Kodak ist in diesem Jahr 125 Jahre alt geworden, was ich schon eine sehr beachtliche Zeit für so ein Unternehmen finde. Angefangen haben sie ja mehr mit Filmen für die Kamera, genauer gesagt dem Rollfilm, und heute machen Sie Digitalkameras, Videokameras, Drucker und was weiß der Geier was sonst noch alles
Zur Feier der 125 Jahre gab es auf der diesjähringen Photokina ein besonderes Event, nämlich den “125 Jahre Flashmob” am Kölner Dom. Dokumentiert von den Jungs von ifranznation. Eine Klasse Aktion!
Update II – Der Gewinner steht fest
Der Gewinner steht fest. *Trommelwirbel* Gewonnen hat … Peter mit folgendem Schnappschuss:
Herzlichen Glückwunsch!
Bitte sende mir deine Adresse an info@derkurfuerst.de dann geht die Kamera alsbald auf die Reise zu dir.
Danke an alle die mitgemacht haben und danke auch für die tollen Schnappschüsse.
Posted 22 Apr 2010 — by Ruesseltier Category video, web
In der vergangenen Woche war ich auf meiner ersten re:publica, genauer gesagt der re:publica 2010. Das Programm hatte einiges zu bieten und ich habe es geschafft, fast alle Sessions die ich sehen wollte auch zu sehen. Und die waren wirklich gut!
Besonders hat mich, wie viele andere auch, der Vortrag von Jeff Jarvis begeistert. Und über das Fussballbloggen konnte ich auch einiges in Erfahrung bringen.
Auch hat es mich gefreut viele neue und alte Bekannte zu treffen und ich danke @icedsoul für die extrem guten Restaurant Tips!
Leider gab es auch ein paar negative Eindrücke.
Wenn auf einer Internetkonferenz das Internet nicht funktioniert ist das blöd. Besonders dann, wenn nicht mal die Vortragenden etwas zeigen können.
Die Organisation am CheckIn Schalter war auch blöd. Wenn 3 Schlangen von Menschen um die Ecke rum gehen, kann man nicht mehr lesen an welchem Schalter man sich anstellen muss. Zumal es nach der Ecke nicht mehr 3 sondern nur noch eine Schlange ist.
Zu kleine Workshop Räume sind auch nicht besonders toll. Und die gab es leider zu oft.
Aber alles in allem war es sehr gut und evtl. sieht mich Berlin nächstes Jahr wieder.
Hier noch ein paar Eindrücke, gefilmt mit der neuen Kodak PlaySport die ich gewonnen habe.